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Santorini ist ein kleiner Archipel vulkanischen Ursprungs im südlichen Teil der Ägäis. Die inselreiche Meergegend (Thira, Thirassia, Palaia Kameni, Nea Kameni, Aspronisi, Christiana u.a.) ist ca, 200 km im Südosten von Athen und hat eine Fläche von 90.623 km².

Die ersten Spuren von menschlicher Besiedlung auf der Insel Thira stammen aus der Spätsteinzeit, während im Zeitraum zwischen 2000-1650 v.Chr. Akrotiri zu einem der bedeutendsten Häfen im ägäischen Meer wurde. Objekte der Kupferzeit aus dem minoischen Kreta, aber auch aus Ägypten lassen auf ein weites Handelsnetz schließen.

Zwischen 1600 und 1645 v.Chr. hat eine furchtbare Eruption die Epoche des blühenden Hafens auf Thera beendet und vielleicht sogar auch die minoische Kultur auf Kreta zerstört (diese Theorie ist immerhin Gegenstand einer noch andauernden wissenschaftlichen Debatte). Dieser kräftigen Eruption folgte nicht nur die Bildung einer Caldera, sondern ihr ist auch die heutige Form der Inseln zu verdanken.

1707 setzten nahe dem Zentrum der Caldera unterseeische Eruptionen mit Lavaausflüssen ein und bauten den heute noch aktiven Kameni-Vulkan auf der gleichnamigen Insel. Der letzte große Ausbruch des Vulkans hat 1956 stattgefunden, was zu Zerstörung von Häusern und Bauten führte, die erneut wiederaufgebaut und renoviert wurden. Das heutige Bild der Insel stammt also aus den 50er Jahren.

Die bedeutende Hochkultur der Inselbewohner vor dem großen Vulkanausbruch hat aber sogar zu der Vermutung geführt, dass Santorini der Ursprung des Mythos über den Untergang von Atlantis sei. Nach 1200 wurde die Insel von Phöniziern besiedelt, die der Insel den Namen Kallisti gaben. Bis dahin wurde sie wegen ihrer Form Strongyli (die Runde) genannt. Im 9. Jahrhundert v. Chr. wurde das Eiland von den Dorern übernommen. Die Siedler bauten die erste altgriechische Stadt auf einem Grat des Berges Messavouno, in Höhe von 396 m und nannten die Insel nach dem Namen ihres Königs Thera. Die Stadt, die ein unabhängiger Staat bis zum Ende der Perserkriege blieb, ist heute unter dem Namen Alt-Thera bekannt.

Wie andere Teile Griechenlands fiel auch Thera für einige Jahrhunderte unter römische und dann, als das römische Imperium sich teilte, unter byzantinische Herrschaft. In der Zeit der Kreuzzüge wurde die Insel von Franken und im 13. Jahrhundert von Venezianern besiedelt. Letztere gründeten das Herzogtum von Naxos, zu dem auch die Inseln Thira und Thirasia gehörten. Nach einer der vielen Kapellen auf der Insel, die Santa Irini hieß, erhielt die Insel den Namen Santorini.

Santorini kann man mit Direktflügen, Charterflügen oder Linienflügen, von Athen aus aber auch von vielen europäischen Städten erreichen. Mit dem Schiff kann von Piräus ankommen, während es auch viele Schiffslinien gibt, die die Insel mit Kreta und Mykonos verbinden.

Auf Santorini angekommen wird man vom Bild des einzigartigen Archipels und der sichelförmigen Hauptinsel tief beeindruckt. Von der über 300 m hohen Caldera-Wand ist die Abdachung von Thira und Thirasia nach innen hin steil. Die Caldera, die aus verschiedenen Lavaschichten besteht, wird von tiefen Erosionsrinnen geprägt, die einen einmaligen Anblick anbieten. Die Besucher können eine Wanderung rund um den Krater genießen oder eine Schiffsrundfahrt um dem berühmten Sonnenuntergang von Santorini auf dem offenen Meer zu erleben.

Die größeren Dörfer der Insel sehen so aus, als ob sie an dieser steilen Wand hängen würden. In Fira, die „Hauptstadt“ mit dem alten Hafen und der Luftseilbahn, können Sie das Museum für Vorgeschichte, das Funde aus Alt-Thera besitzt, das Archäologische Museum und das Museum für Volkskunde besuchen. Hier gibt es auch umfangreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, darunter Filialen internationaler Mode-, Uhren- und Schmuckanbieter, Filialen fast aller großen Banken und jeder Art von Geschäften, sowie viele Bars, Clubs und Restaurants. Nicht weit von der Stadt Fira Richtung Norden sind die bekannten Dörfer Firostefani und Imerovigli. Auf dem nordwestlichen Teil der Insel ist Ia angesiedelt. Ia ist die zweitgrößte Gemeinde der Insel, berühmt für die spektakuläre Aussicht auf den Sonnenuntergang, die sie anbietet, aber auch für ihre besondere Atmosphäre.

Von der hohen Caldera-Wand ist die Abdachung von Thira und Thirasia nach außen hin sanft. Vielerorts ist somit der Übergang zum Meer leicht und die Gewässer sind nicht so tief. Die Strandfarbe hängt von der Erdschichten ab, von denen der Strand entstammt. So gibt es „normale“ Sandstrände, sowie Steinstrände und Lavastrände, die aus Lavasteinen in verschiedenen Farben (meist rot oder schwarz) bestehen. Kamari, Perissa und Perivolos sind die größten Buchten der Insel. Es handelt sich um Strände, an denen man Sonnenschirme und Liegen vermieten, reiten oder diverse Wassersportarten und scuba diving ausprobieren kann. Der rote Strand „Kokkini Paralia“ und die bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte Akrotiri liegen im südöstlichen Teil der Insel.

Überall auf der Insel können die Besucher gute griechische Küche, aber auch einheimische Produkte genießen, die wegen der vielen Mineralien in der Erde besonders schmackhaft sind. Probieren Sie Favabohnen, Tomaten, weißen Auberginen, Kapern, Nüssen, Gurken, Trauben und frischen Fisch. Aus dem Weinbau der Insel wird die Hauptsorte Asyrtiko, aber auch Athiri, Aidani, Mayrotanago und Mandilaria hergestellt. Der berühmte Weißwein von Santorini ist hervorragender Qualität, edel und geschmackvoll. In der Landwirtschaft spielt deshalb heute der Weinbau im Anbaugebiet Santorini die bedeutendste Rolle.

Die eindrucksvolle Landschaft, das angenehme Wetter – trocken und sonnig während der Hauptsaison – zusammen mit dem glasklaren Meer bilden somit weitere Gründe Kallisti zu besuchen.
Tag der Anreise Nächte Zimmer Erwachsene(r) Kind(er)  
alta mare santorini
Alta Mare Santorini, Traditional Studios & Suites Oia Santorini, 84702, Greece. Tel: +30-22860-71428, Fax: +30-22860-71869. E-mail: info@altamaresantorini.com